Leerlaufsteller

 

Der Leerlaufsteller hat die Aufgabe bei geschlossener Drosselklappe einen bestimmten Querschnitt freizugeben, so dass sich eine entsprechende Leerlaufdrehzahl am Motor einstellen kann. Er besteht in der Regel aus  einem Stößel mit einem am Ende angebrachten Konus (Ventil) das gegen eine Federkraft geschlossen gehalten wird. Am anderen Ende „taucht“ der Stößel in zwei Spulen, die abwechselnd angetaktet werden und somit ein „variables“ Magnetfeld erzeugen. Dieses variable Magnetfeld kann nun über den Stößel einen genau definierten Querschnitt an der Drosselklappe, für die jeweils benötigte Leerlaufdrehzahl, einstellen.

 

Ausfall des LLR durch innere Verschmutzung. Durch Ölkohle-Ablagerungen und Verschmutzungen kann es zu einem „Klemmen“ des Stößels kommen. Elektrisch gesehen sind die beiden Spulen in Ordnung (Messung mit dem Ohmmeter) und     werden vom Steuergerät auch angesteuert. Wie die Abbildung jedoch zeigt, ist  der innere Teil des Stößels, der in die Spulen eintaucht, stark verschmutzt und klemmt fest.

 

Ansteuerung  

 

Die Ansteuerung erfolgt vom Steuergerät aus mit einem pulsweiten modulierten Rechtecksignal an den beiden Spulen.

 

 

 

 

Defekt am Leerlaufsteller

 

Abbildung rechts zeigt deutlich die Verschmutzung (rechter Bereich) die zu einem Klemmen des Stößels führte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Innerer Aufbau

Leerlaufsteller ohne Funktion

4.  Leerlaufsteller defekt

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